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Theater Erfurt mit hervorragendem Ergebnis
(10/09/2009)Das Theater Erfurt verzeichnet mit einer Quote von 27,60 Prozent im Vergleich der Thüringer Theater weiterhin das beste Einspielergebnis. Nach der soeben für die Spielzeit 2007/08 veröffentlichten Statistik der öffentlich getragenen Theater und Orchester in Deutschland registriert das neue Erfurter Opernhaus Erlöse in Höhe von 39,90 Euro pro Besucher – auch das ist führend in ganz Thüringen. "Es ist uns gelungen, durch unsere Spielplanpolitik sowie beispielsweise durch internationale Koproduktionen in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu bestehen, unsere überregionale Ausstrahlung zu erhöhen und zugleich unseren regionalen Auftrag voll zu erfüllen", freut sich Generalintendant Guy Montavon angesichts der aktuellen Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins. Die Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins erscheint jährlich. Im Vorjahr war das Theater Erfurt ebenfalls wirtschaftlichste Bühne in Thüringen. |
Fusion von Theater und Orchester in Bern?
(09/28/2009)Schweizer Medien melden, dass aus dem Stadttheater Bern und dem Berner Symphonieorchester das Musik-Theater Bern werden soll. Das Führungsorgan für Kulturpolitik in der Region Bern hat beschlossen, beide Institutionen zusammenzulegen. Ob die Sparte Tanz aufrechterhalten wird oder nicht, wurde noch nicht entschieden. |
Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung halten Förderung von Klassik und Oper für eine wichtige Aufgabe
(09/11/2009)Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung halten die Förderung von Klassik und Oper für eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft. Der besonderen Unterstützung von musikalischen Fähigkeiten bereits im Kindesalter messen sie eine große Bedeutung bei. Das zeigt eine repräsentative Befragung der Bertelsmann Stiftung zum Thema "Klassik und Oper". "Musik ist die Sprache, die überall auf der Welt verstanden wird. Die Menschen sind – und das zeigen die Ergebnisse dieser Umfrage – in viel größerem Maße von klassischer Musik umgeben und positiv beeinflusst, als sie häufig wahrnehmen", sagt die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Liz Mohn. Um den Grundstein für eine Gesellschaft zu legen, in der weiterhin Werte und Orientierung auch über musikalische Fähigkeiten vermittelt werden, setzt sich die Bertelsmann Stiftung ebenso in zahlreichen Projekten, wie z. B. "Musik für jedes Kita-Kind"dafür ein, dass Musikerziehung ein fester Bestandteil der Bildung jedes Kindes wird. |
Allianz Deutscher Autorenverbände der Musik (ADAM) gegründet
(08/28/2009)Fünf Musik-Autorenverbände haben im Rahmen der c/o pop in Köln die Allianz Deutscher Autorenverbände der Musik (ADAM) ins Leben gerufen. Der Deutsche Komponistenverband, der Deutsche Textdichterverband, der CC Composers Club, die Vereinigung Deutscher Musikbearbeiter sowie der Verband mediamusic wollen mit diesem Zusammenschluss eine bessere Vertretung der Interessen ihrer Mitglieder in der Öffentlichkeit und bei politischen Diskussionen erreichen. Es geht darum, gemeinsame Anliegen mit einer kräftigen Stimme zu artikulieren. Es ist das Bestreben von ADAM, die Position des Musikurhebers in der öffentlichen und politischen Wahrnehmung zu stärken. In diesem Zusammenhang setzt sich die neu gegründete Allianz für eine Stärkung des Urheberrechts im Sinne der Musikurheber ein. Kontakt und weitere Informationen: ADAM, c/o Deutscher Komponistenverband e.V., Jörg Evers, Kadettenweg 80 b, 12205 Berlin, Tel. 030/84310580, E-Mail: ADAM@komponistenverband.org |
Rolf Bolwin: "Kunst und Kultur sind keine freiwillige Aufgabe"
(08/28/2009)
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Klarheit über die Zukunft des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin gefordert
(08/19/2009)
Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) hat vom Land Klarheit über die Zukunft des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin gefordert. Hintergrund der aktuellen Auseinandersetzungen um die Förderung der Theater und Orchester nach dem Finanzausgleichsgesetz (FAG) ist eine zum 1. Januar 2010 geplante Änderung der Grundbeträge für die Theater des Landes. Dadurch würde sich auch die Höhe der Zuschüsse ändern. Nach dieser Neuregelung müsste das Schweriner Theater in der laufenden Spielzeit mit rund einer Million Euro weniger auskommen. Generalintendant Joachim Kümmritz hatte bereits vor der Gefahr einer Insolvenz gewarnt. Es könne nicht sein, dass das effizienteste und hervorragendste Theater des Landes derart unter Druck gesetzt werde, kritisierte die Verwaltungschefin. Gramkow schlug der Landesregierung vor, zum Beispiel über eine Beteiligung nachzudenken. Man dürfe die Stadt bei der Theaterfinanzierung nicht allein lassen. |
Neues Gebäude für Bläserakademie Sachsen/Rundfunk-Blasorchester Leipzig
(08/19/2009)
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Mit Kreativität gegen die Krise
(08/04/2009)Das Orchesterfestival Young Euro Classic will mit der "Kampagne 2000 mal 30" den Folgen der gegenwärtigen Finanzkrise entgegenwirken. Um die finanziellen Einbußen auszugleichen, die durch den Rückgang der Sponsorenleistungen entstanden sind, setzt das Festival auf verstärktes bürgerschaftliches Engagement. Unter dem Motto "Young Euro Classic braucht Sie persönlich!" sucht das Festival 1000 Musikfreunde, die jeweils 30 Euro spenden und zugleich einen weiteren Spender für die Unterstützung gewinnen. Weitere Infos zur "Kampagne 2000 mal 30" auf www.young-euro-classic.de |
Gehaltskürzungen beim Baltimore Symphony Orchestra
(08/04/2009)Die Musiker des Baltimore Symphony Orchestra haben einer 12,5-prozentigen Kürzung ihres Jahresgehalts in Form von Gehaltskürzungen und fünf Wochen Urlaub zugestimmt. Eine aktuelle Meldung über weitere Gehaltskürzungen und Urlaub in Höhe von 900000 US-Dollar folgt einer Vereinbarung aus dem April, derzufolge die Musiker eine Million Dollar an Gehaltserhöhungen und sonstigen Vergünstigungen, die laut Vertrag für die kommende Spielzeit für sie vorgesehen waren, zurückzugeben haben. Zwei der fünf Urlaubswochen werden im August genommen, die restlichen drei während der Spielzeit. Freie Orchesterstellen bleiben unbesetzt. Hauptgeschäftsführer Paul Meecham sagte gegenüber der Baltimore Sun, dass das Orchester mit einem Verlust rechne, dessen genaue Höhe zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht bekannt sei. Das Budget für die kommende Spielzeit werde um 3,7 Millionen Dollar auf 24,9 Millionene Dollar gekürzt. |
Erneute Steigerung des Bundes-Kulturhaushalts
(07/01/2009)Trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen hat das Bundeskabinett erneut eine Steigerung des Kulturhaushalts für 2010 von 1,143 Milliarden Euro auf 1,162 Milliarden Euro beschlossen. Seit Amtsantritt von Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat sich der Kulturhaushalt insgesamt um 10,14 Prozent erhöht und so die Voraussetzung für die Realisierung vieler herausragender Kulturvorhaben geschaffen. Staatsminister Bernd Neumann konnte damit in seiner Amtszeit bereits zum fünften Mal in Folge eine Steigerung des Kulturhaushalts erreichen. |



Der Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Rolf Bolwin, fordert die Kämmerer der Kommunen und die Kommunalaufsicht der Länder auf, endlich auf das Argument zu verzichten, Kunst und Kultur seien eine freiwillige Aufgabe. "Das Argument der freiwilligen Aufgabe Kultur ist völlig unsinnig und entbehrt jeder Grundlage", hebt Bolwin hervor. Die Gesetze des Landes Nordrhein-Westfalen etwa schreiben nicht vor, bei kommunalen Haushaltskürzungen mit den freiwilligen Aufgaben anzufangen. Selbst wenn der Haushalt einer Kommune nicht ausgeglichen und deshalb eine so genannte Haushaltssicherung erforderlich ist, erwartet das hiesige Haushaltsrecht die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen, die in den Kommunen bestehen. Das sind aber nicht nur die Pflichtaufgaben, die ihnen die Länder auferlegt haben, sondern selbstverständlich alle Verpflichtungen. Hierunter fallen auch solche, die Kommunen in der Verwirklichung ihres kommunalen Selbstverwaltungsrechts bei den freiwilligen Aufgaben eingegangen sind.
Am 8. Juli 2009 wurde in Bad Lausick der Grundstein für ein neues Musikhaus gelegt. Hauptnutzer der entstehenden Immobilie sind die Bläserakademie Sachsen und das Rundfunk-Blasorchester Leipzig. Mit dem Neubau werden die lang ersehnten Proben- und Akademieräume geschaffen, die den musikpädagogischen Angeboten der Bläserakademie Sachsen und der künstlerischen Bedeutung des RBO Leipzig endlich gerecht werden. Damit erfolgt eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Leipziger Rundfunkbläser sowie für die Teilnehmer und Dozenten der Bläserakademie Sachsen. Die zu schaffende Immobilie soll künstlerische und akademische Heimstätte und zugleich ein Fachzentrum für die regionale und internationale Blasmusikszene werden.