news
Soltesz appelliert an Politik, nicht bei der Kultur zu sparen
(01/20/2010)
|
Land NRW und Landestheater Detmold schließen Zielvereinbarung ab
(01/06/2010)
|
Veranstalterverbände und GEMA einigen sich
(12/21/2009)| Der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft e. V. (idkv) und der Verband der Deutschen Konzertdirektionen e. V. (VDKD) haben sich mit der GEMA auf ein neues Tarifmodell geeinigt. Das Ergebnis sieht Verbesserungen für die Veranstalterseite ... | |
| more | |
Protest gegen die Fusionierungspläne von Deutschlandradio
(12/08/2009)
|
Pakt für den Bestandserhalt der Theaterlandschaft in NRW gefordert
(12/01/2009)Die Kulturdezernenten des NRW Kultursekretariats schlagen einen "Bestandspakt" zwischen den theatertragenden Städten und dem Land vor. Georg Quander, Vorsitzender des Kultursekretariats und Kulturdezernent der Stadt Köln, forderte: "Wir brauchen einen Pakt für den Bestandserhalt der Theaterlandschaft in NRW." Aufgrund rückläufiger kommunaler Einnahmen und wegen der zunehmenden Schuldenlast sind die Kommunen schon kurzfristig nicht mehr in der Lage, ihren Finanzierungsaufgaben angemessen nachzukommen. Insbesondere Kulturangebote als so genannte freiwillige Leistungen leiden. Gerade hier sind nachhaltige Substanzverluste auch weit über die Krise hinaus zu befürchten. Die Dezernentenkonferenz schlägt vor, einen Bestandspakt auf fünf Jahre zu schließen, um die zu erwartende Krisenzeit zu überbrücken – ohne strukturell einschneidende und bleibende Substanzverluste im Kulturbereich. |
Portal "Europa fördert Kultur" neu gestaltet
(11/25/2009)Das Portal "Europa fördert Kultur" der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. wurde neu gestaltet. Diese Internetseite ist seit 2004 online und informiert über ca. 40 EU-Programme verschiedener Politikbereiche, die auch für kulturelle Vorhaben nutzbar sind, wenn diese den Zielen der jeweiligen EU-Förderung dienen. Die Seite bietet einen guten Überblick über aktuelle EU-Förderungen. > www.europa-foerdert-kultur.info |
Brandenburger Musikschulen sammeln 32.000 Unterschriften für Erhöhung der Landesförderung
(11/12/2009)Die Brandenburger Musikschulen haben in der Volksinitiative "Musische Bildung für alle" mehr als 32.000 Unterschriften gesammelt. Der Landesverband der Musikschulen fordert mit der Volksinitiative unter anderem eine Erhöhung der Landesförderung. Der Landtag solle das im Jahr 2000 verabschiedete Musikschulgesetz ändern und die Landesförderung von derzeit 9,5 Prozent der Kosten wieder auf 15 Prozent erhöhen. Das sei angesichts der seither um 25 Prozent gestiegenen Schülerzahlen und neuer Aufgaben in Kooperation mit Schulen und Kitas notwendig. Kommen bei einer Volksinitiative 20.000 gültige Unterschriften zusammen, muss sich der Landtag mit dem Anliegen befassen. Sollte das Parlament die Initiative ablehnen, können die Initiatoren ein Volksbegehren starten, für das dann 80.000 Unterschriften nötig wären. |
Opernkonferenz fordert die Einstellung von mehr Theater- und Musikpädagogen
(11/12/2009)Die deutschsprachige Opernkonferenz fordert die Einstellung von mehr Theater- und Musikpädagogen. Anders seien "die zunehmenden bildungspolitischen Erwartungen" an Theater und Orchester nicht mehr zu erfüllen, teilte die Oper Frankfurt, Gastgeberin der Herbsttagung der deutschsprachigen Opernkonferenz, mit. Es bestehe ein "erheblicher bildungs- und kulturpolitischer Handlungsbedarf", der in einer konzertierten Aktion von den Kunstministerien der Länder in Angriff genommen werden müsse. Ein großer Teil der Arbeit, wie etwa Workshops für Schüler oder besondere Produktionen für Kinder und Jugendliche, würden derzeit ehrenamtlich von Künstlern geleistet. Die Arbeit von ausgebildeten Pädagogen könnten die Schauspieler, Sänger und Musiker aber nicht übernehmen. |
Deutscher Musikrat mit neuem Präsidium
(10/27/2009)| Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats hat das Präsidium für die folgenden vier Jahre wie folgt gewählt: Präsident ist erneut Martin Maria Krüger, Vizepräsidenten sind Udo Dahmen (Percussion ... | |
| more | |
Finanzkrise erreicht nordamerikanische Orchester
(10/22/2009)Der nordamerikanische Orchesterverband, die League of American Orchestras (LAO) muss sparen: Die allgemeine Finanzkrise hat nach den Orchesterbudgets nun auch den Spitzenverband erreicht. Mehrere Mitarbeiter in der New Yorker Zentrale wurden entlassen oder haben auf Teilzeitarbeit gewechselt. Die Gehälter wurden eingefroren, Beiträge zur Altersversorgung ausgesetzt, das Reiskostenbudget des Verbandes um 50 % gekürzt. Besonders gravierend: Nach 30 Jahren stellt die LAO das weltweit einzigartige und erfolgreiche Orchestra Management Fellowship Program ersatzlos ein. Zahlreiche amerikanische und teilweise ausländische Orchestermanager erhielten hier ihre Basisausbildung. |



In einem offenen Brief an den Oberbürgermeister und Kämmerer der Stadt Essen sowie an den Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Düsseldorf appelliert der Intendant und Generalmusikdirektor von Theater und Philharmonie Essen, Stefan Soltesz, nicht im Zuge der Haushaltssanierung an der Kunst zu sparen. Da die Staatsausgaben für Kultur nur bei 0,8 Prozent der Haushaltsausgaben lägen, solle bei der Sanierung des Haushalts die Kultur hintangestellt werden. "Gerade im Jahr der Kulturhauptstadt RUHR.2010 kann es mir und meinen Mitarbeitern nicht gleichgültig sein, unterschwellig als Verschwender der raren öffentlichen Gelder gebrandmarkt zu werden", schreibt Soltesz. "Selbstverständlich beteiligen wir uns konstruktiv an allen Gesprächen über machbare und verantwortbare Veränderungen. Aber wir erwarten auch Fairness in der Diskussion über die Sanierung kommunaler Haushalte. Die ständige Thematisierung der Kultur im Zusammenhang mit der Finanznot der Städte empfinde ich als unrichtig, beinahe demagogisch."
Zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Landestheater Detmold wurde erstmalig eine Zielvereinbarung abgeschlossen, die dem Theater Planungssicherheit bis zum Ende des Jahres 2011 gibt. Das Landestheater Detmold stimmt darin seine künstlerischen und wirtschaftlichen Konzepte mit der Staatskanzlei ab. Im Gegenzug schreibt die Staatskanzlei die institutionelle Förderung in Höhe von 8,2 Millionen Euro für den Vereinbarungszeitraum fest. Intendant Kay Metzger begrüßt, dass die Ziele eng auf das künstlerische Profil des Hauses abgestimmt werden konnten und die Erwartungshaltung der Landesregierung den theaterpraktischen Arbeitsbedingungen entspricht. Metzger wertet die Zielvereinbarung als ein positives Signal für die kommunalen Träger des Landestheaters und als großen Vertrauensbeweis für die künstlerische Arbeit der Bühne.
Musikerinnen und Musiker des DSO und Chefdirigent Ingo Metzmacher protestieren gegen die Zusammenlegung von DSO und RSB: Der Intendant von Deutschlandradio, Hauptgesellschafter der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH (roc berlin), Willi Steul verkündete Anfang Dezember im Deutschlandfunk seine Fusionierungspläne der beiden unter dem Dach der roc berlin organisierten Orchester, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB). Gegen die Zusammenführung der beiden Klangkörper legen die Musikerinnen und Musiker des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin mit ihrem Chefdirigenten und Künstlerischen Leiter Ingo Metzmacher entschiedenen Protest ein: "Es ist inakzeptabel, dass ein renommiertes und international erfolgreiches Orchester wie das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das in einzigartiger Weise mit der 60-jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland verbunden ist, durch eine Fusionierung zum Verschwinden gebracht werden soll." Eine Petition gegen die Fusionierung kann im Inernet unerzeichnet werden: >