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TTIP unfairhandelbar

(10/13/2014)
Die erst vor zwei Tagen gestartete Bürgerinitiative Stopp TTIP und CETA ! hat bereits mehr als 300.000 Mitunterzeichner. Hinter dem Aufruf steht ein Bündnis aus über 250 Organisationen aus ganz Europa, das die ...
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Deutschsprachige Berufsverbände und Musikergewerkschaften besorgt über die Lage der Orchester in Europa

(10/10/2014)

Die deutschsprachigen Berufsverbände und Musikergewerkschaften aus Österreich, der Schweiz und Deutschland (SMV, DOV, GdG-KMSfB und ver.di) beobachten mit großer Sorge die aktuell um sich greifende Zerstörung von Opernhäusern, -ensembles und Orchestern in Europa. Gegenwärtig sind 182 Orchestermusiker und Opernchorsänger der Oper Rom gekündigt, das Kammerorchester von Danmarks Radio soll seinen Betrieb am 25. November 2014 einstellen, das Sinfonieorchester von Cordoba sieht sich einer Kürzung des Budgets um 40 Prozent ausgesetzt. "Jedes Land in Europa hat seine spezifische Musiktradition, die nicht nur durch Volksmusik, sondern auch durch professionelle Musiktheater und Sinfonieorchester geprägt ist", sagt Beat Santschi, Zentralpräsident des SMV. Gerald Mertens, Geschäftsführer der DOV, ergänzt: "Professionelle Ensembles sind ein Garant für hohe künstlerische Qualität. Diese  Qualität hat ihren Preis." Gemeinsam fordern alle vier Verbände von den politisch Verantwortlichen der akut bedrohten Ensembles in Italien, Spanien und Dänemark, die Kürzungen und Kündigungen zurückzunehmen. Es wird appelliert, gemeinsam mit den jeweiligen nationalen Musikerverbänden umgehend nach angemessenen Einzelfalllösungen zu suchen, die eine Auflösung oder unwiederbringliche Abwicklung von Profi-Ensembles vermeiden.

Hindemith Institut Frankfurt feiert 40-jähriges Bestehen

(10/10/2014)

Vom 14. bis 16. November feiert das Hindemith Institut Frankfurt im Rahmen der Hindemith Tage sein 40-jähriges Bestehen mit Konzerten und einer Sonderausstellung. Die Hindemith Tage finden jährlich rund um den Geburtstag des Komponisten am 16. November statt und werden von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und dem Hindemith Institut Frankfurt gemeinsam veranstaltet. Die Jubiläumsfeierlichkeiten beginnen am 13. November mit einem Auftakt-Konzert im Schott-Verlag in Mainz. Anlässlich der Ausstellungseröffnung am 14. November hält Susanne Popp, Geschäftsführerin des Max-Reger-Instituts, einen Festvortrag. Am 16. November, 19:30 Uhr, findet im Großen Saal der Musikhochschule ein Festkonzert mit Werken Hindemiths statt, gestaltet von Studierenden der Musikhochschule unter der Leitung von Gerhard Müller-Hornbach. www.hindemith.org

Gewinner des Operalia Gesangswettbewerbs stehen fest

(09/24/2014)

Die Gewinner des diesjährigen Operalia Gesangswettbewerbs stehen fest: Der Tenor Mario Chang aus Guatemala und die US-amerikanische Sopranistin Rachel Willis-Sørensen haben den ersten Platz erreicht und erhalten damit ein Preisgeld von 30.000 US-Dollar. Beide gewannen zusätzlich den mit 10.000 US-Dollar dotierten Zarzuela Preis, Willis-Sørensen wurde außerdem mit dem Birgit Nilsson Preis für die beste Wagner/Strauss-Interpretation und Chang mit dem Publikumspreis bedacht. Der zweite Platz ging an die US-Amerikaner Amanda Woodbury und Joshua Guerrero, die ein Preisgeld von 20.000 US-Dollar erhalten. Woodbury erhielt ebenfalls den Publikumspreis, während Guerrero auch den CulturArte Preis in Höhe von 10.000 US-Dollar gewann. Erstmals wurden in diesem Jahr vier dritte Preise vergeben. Ein Preisgeld von 10.000 US-Dollar erhalten demnach Anaïs Constans und Mariangela Sicilia sowie John Holiday und Andrey Nemzer.


Berliner Philharmoniker zeigen sich solidarisch mit Rundfunkorchester Berlin

(09/24/2014)

Die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Simon Rattle haben sich am 26. August solidarisch mit dem Rundfunkchor Berlin gezeigt. Gemeinsam probte man Ende August die Wiederaufnahme der hochgelobten szenischen Aufführung der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach. Bereits kurz vor der Sommerpause waren die Chormitglieder in den Streik getreten. Dieser wurde vorläufig ausgesetzt, damit die Konzerte mit den Berliner Philharmonikern nicht abgesagt werden mussten. Der Rundfunkchor Berlin arbeitet seit 21 Jahren ohne gültigen Tarifvertrag. Vor zehn Jahren wurde die letzte Gehaltsanpassung vorgenommen.


Fabio Luisi Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra

(09/24/2014)

Fabio Luisi wurde zum Chefdirigenten des Danish National Symphony Orchestra ernannt. Derzeit ist der 55-Jährige Generalmusikdirektor der Oper Zürich und Chefdirigent der Metropolitan Opera New York. Luisi hat einen Drei-Jahres-Vertrag unterzeichnet, der von 2017 bis 2020 läuft.


Wayne Marshall Chefdirigent des WDR Funkhausorchesters Köln

(09/24/2014)

Mit Beginn der Spielzeit 2014/15 wird der gebürtige Engländer Wayne Marshall zunächst für zwei Jahre Chefdirigent des WDR Funkhausorchesters Köln. Nach seiner musikalischen Ausbildung in England und in Wien begann Marshall seine internationale Karriere als Dirigent, Organist und Pianist. Gastdirigate führten ihn u.a. zum Gewandhausorchester Leipzig, zu den Dresdner Philharmonikern, dem St. Louis Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem Rotterdam Philharmonisch Orkest und den Sinfonikern in Monte Carlo. Beim WDR Funkhausorchester Köln, das damals noch WDR Rundfunkorchester hieß – seit Beginn der Spielzeit 2014/15 gilt der neue Name –, war er in der Saison 2011/12 erstmals zu Gast.


Leonard Fu gewinnt Hauptpreis des Tonali-Wettbewerbs

(09/24/2014)

Der gebürtige Kieler Leonard Fu, Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater, gewann den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis des Tonali-Wettbewerbs, den mit 3.000 Euro dotierten Publikumspreis und den von einer Schülerjury vergebenen Musikvermittlungspreis. Bestandteil seines Hauptpreises sind eine Violine von Nicola Gagliano als Leihgabe, verliehen von Florian Leonhard aus London, zahlreiche Konzertengagements, u. a. eine Einladung nach St. Petersburg und die Aufnahme in das Kulturförderprogramm "Jugend kulturell" der HypoVereinsbank.


Europäischer Komponistenpreis 2014 geht an Aziza Sadikova

(09/24/2014)

Der Europäische Komponistenpreis 2014 geht an die usbekische Künstlerin Aziza Sadikova für ihr Werk Brief Scherben, das im Rahmen von Young Euro Classic 2014 in Berlin uraufgeführt wurde. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vom Regierenden Bürgermeister der Stadt Berlin für die beste Ur- oder deutsche Erstaufführung beim Festival Young Euro Classic vergeben. Sadikkova hat in Taschkent, Birmingham und London studiert. Ihre Musik ist u.a. beim Salzburger Aspekte-Festival, bei Wien Modern und beim Southbank Festival in London erklungen. 2013 schrieb sie das Musiktheaterprojekt Voices from Ravensbrueck im Auftrag der Kulturfeste Land Brandenburg sowie eine Kinderoper für die Potsdamer Kammerakademie. Ihr jüngstes Projekt ist eine Kammeroper, die sie zusammen mit dem österreichischen Autor Arno Geiger realisiert.


Arbeitskampf an der New Yorker Met beigelegt

(09/23/2014)

Der Arbeitskampf an der New Yorker Metropolitan Oper (Met) ist weitgehend beigelegt. Nach Einigungen mit den Gewerkschaften der Sänger und des Orchesters sei auch eine Übereinkunft mit den Bühnenarbeitern erzielt worden, teilte die Oper im August mit. Damit konnten die Proben und Vorbereitungen für die Ende September 2014 beginnende neue Saison wie geplant fortgesetzt werden. Rund 1.600 Mitarbeiter der Oper seien in 16 Gewerkschaften organisiert, hieß es weiter. Die Leitung des Hauses sei zuversichtlich, dass auch mit den ausstehenden Arbeitnehmervertretungen in Kürze Vereinbarungen geschlossen würden. Wegen sinkender Besucherzahlen und steigender Kosten hatte die Leitung der Met im Frühjahr 2014 angekündigt, die Gagen und Gehälter um ein Sechstel kürzen zu wollen. Das Jahresbudget des Hauses liegt laut New York Times bei rund 300 Millionen Dollar (225 Millionen Euro). Die Met gilt als eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt.

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